... aber es gibt auch Beispiele gröberer Kleedungen, wie in dieser Abbildung eines Blockstropps gezeigt. Wichtig ist eben, daß keine Fasern abstehen und das Tau nicht aussieht wie eine haarige Raupe. Einmal kurz mit dem Feuerzeug langgehen reicht schon, um überflüssige Fasern zu entfernen. Und dann eben wachsen, lackieren oder teeren, wie Kay das schon beschrieben hat.
Anbei noch einige Musterstücke von Garnen. "Geteert" muß nicht unbedingt etwas mit schwarzem Holzkohleteer zu tun haben. Die Beispiele, die hier gezeigt sind, sind eher "gelabsalbt", also mit bräunlich-transparentem "Stockholmer Teer" getränkt.
Wichtig finde ich bei Modellkleedungen, daß sie nicht aussehen wie ´ne Berg- und Talbahn. Keine Buckel also, und wenn welche auftreten, dann bügeln oder hämmern oder was auch immer. Schön glatt und gleichmäßig müssen solche Taue sein, ansonsten ist es meiner Meinung nach immer vorzuziehen, auf das Kleiden ganz zu verzichten. Bei sehr kleinmaßstäblichen Modellen unter 1:50 sollte man Kleidungen sowieso besser ignorieren :-)
Gruß Eddie