#1

Komischer Sprengeleffekt an meinem Birnenholz

in Diskussionen und Fragen 27.04.2008 23:13
von FSC_Zombie (gelöscht)
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Moin!

Ich bin gerade etwas frustriert und hoffe hier das mir erfahrene Scratchbauer und Birnbaumnutzer helfen können.. Ich baue gerade an meinem ersten Holzmodell (Scratchbau)der USS Syren. Beim rumprobieren mit Ölen habe ich immer wieder einen für mich unschönen Sprengeleffekt an dem Birnenholzteilen festgestellt. Heute hab ich probeweise an dem ersten Versuch des Vordersteven mit Sonnenblumenöl geölt was auch vom Ton her sehr gut aussieht. Aber es zeigt sich auch hier dieser unschöne Effekt.

Auf dem bild etwas zu erkennen. Mit bloßen Auge am Orginal noch deutlicher zu sehn.
Meine Frage jetzt. Ist das normal bei Birne oder liegt hier ein Fehler am Holz vor? An mir kann es nicht liegen da das Holz weder feucht geworden ist noch habe ich es gesägt. Durch schleifen geht der Effekt auch nicht weg da die Oberfläche vorher mit 100er und dann mit 400er gut geschliffen wurde.
Das Holz habe ich als Brettchen bei Arkowood gekauft.
Wenn das ein unschöner unvermeidbarer Effekt von Birne sein sollte, werde ich mir in Zukunft die Anschaffung dieses Holzes gut überlegen und bei der Syren wohl beizen müssen um es zu umgehen. Denn alles neukaufen wird teuer.

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#2

RE: Komischer Sprengeleffekt an meinem Birnenholz

in Diskussionen und Fragen 07.05.2008 18:31
von Jürgen • 121 Beiträge
Auch Moin,
zuerst einmal sorry, für die späte Antwort. Dein Phänomen konnte ich bisher noch nicht feststellen.
Manchmal ist mal so ein Brett dabei. Mich persönlich stört es nicht weiter. Birne bzw. Buchsbaum (echter)
sind die besten Hölzer für den historischen Schiffsbau.

Dann aber erst mal folgendes:

Holz kauft man nicht bei Arkowood, die Firma ist relativ teuer.
Schau mal weiter unten, da haben Peter und ich einen Link eingestellt von Dreger Modellbau.
Der hat sehr gutes Holz zu vernünftigen Preisen. Kaufe mein Holz schon seit Jahren da.

Man ölt sein Modell nicht!!! An Möbeln mag es ja noch recht gut aussehen und sinnvoll sein,
aber am Schiff hat es nichts verloren. Bestimmt musst Du an einigen Stellen noch leimen. Das funktioniert
aber leider nicht auf Öl.

Bei meinen Modellen verwende ich Schnellschleifgrund der Fa CLOU. das trocknet sehr schnell,
dann wird das ganze geschabt und mit einer Kunstoffbürste poliert. Sieht gut aus und jeder
Kleber hält darauf.

Was man bisher von Deinem Schiff sehen kann, sieht schon verdammt gut aus. Weiter so, dann wird das ein echt schönes Modell.
Kannst ja mal eine Gesamtansicht einstellen. Dann kann man es sich besser vorstellen.

Bis dahin...... Gut Holz
Juergen

Viele Grüße

Juergen

zuletzt bearbeitet 08.05.2008 17:59 | nach oben springen

#3

RE: Komischer Sprengeleffekt an meinem Birnenholz

in Diskussionen und Fragen 08.05.2008 22:48
von FSC_Zombie (gelöscht)
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Danke für die Antwort.
Hier das Bauteil im Ganzen. Ist mit Blitz geknipst daher verfälscht es die Farbe. Das Teil war mein erster Versuch überhaupt Laschungen herzustellen.
Das Teil wird aber nicht benutzt weshalb ich es dann für Ölprobe mißbraucht habe. Wenn ich öle dann würde ich das nur am fertig geklebten Rumpf tun. Das Ölen ist eigentlich eine gängige Praxis auch bei Profis.http://www.shipmodels.ru/model/rus/80/ Dort ein Modell eines russischen Modellbauers was offenbar geölt wurde.

Was den Effekt betrifft so habe ich mich mal umgeschaut. offenbar nennt man ihn Spiegel und soll bei Birne sehr oft vorkommen. Bei Elsbeere hab ich mir sagen lassen kommt er weniger vor. Nur werden Birne und Elsbeere dummerweise zusammen unter dem Namen schweizer Birnbaum verkauft. Eigentlich sollte nur die Elsbeere als schweizer Birnbaum gelten.
Das Teil auf dem Bild wird nicht benutzt da es einerseits etwas verzogen ist, was wohl an einer sich verzogener Papierschablone lag und wegen der Farbe des Holzes die mir nicht gefällt. Das ganze Holz von Arkowood hat einen rosabraunen Farbton der mir weder unbehandelt noch behandelt gefällt.
offenbar habe ich hier echten Birnbaum bekommen und keine Elsbeere.
Was Dreger Modellbau betrifft so ist das Birnenholz dort sogar teurer als bei Arkowood. Das liegt wohl daran das Dreger Modellbau das Holz von Arkowood bezieht. Für ein Brettchen 100x1000x4mm zahle ich bei Dreger gut 3 Euro mehr.
Ich will mich jetzt bei einem Tischler der auch abgelagertes Holz verkauft umsehen. Dort ist nur das Prob das die sägeblätter mit minimal 3mm Schnittbreite haben da wäre der Verschnitt ja enorm. Aber ein Holzstück von 100cmx20cmx5cm bekämme ich da für ca 20 Euro. Wenn nur das sägen nicht wäre :(

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